Das Projekt "Spurensuche!" beschäftigt sich mit der Frage, welche Entscheidungskriterien bei Männern und Frauen für ein Natur- oder Ingenieurwissenschaftliches Studium vorherrschen und lädt am 24. November 2009 zu einer Abschlusstagung ein. Der Hintergrund: Das Projekt "Spurensuche!" hat untersucht, welche Gründe es für Studienabbrüche an den neun führenden Universitäten der Ingenieurwissenschaften (TU9-Universitäten) geben kann.
Zu den TU9-Universitäten zählen die TU Braunschweig, die TU Darmstadt oder die Leibniz Universität Hannover. Das Projekt "Spurensuche" wurde im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen initiiert und endet im November 2009. MINT ist hingegen die Abkürzung für die Studienfächer Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Technik und hat das Ziel, junge Frauen für die Naturwissenschaften zu begeistern und den Zugang für Frauen in die MINT-Berufe zu fördern.
Auf der Abschlusstagung des Projektes "Spurensuche!" berichtet die Professorin Dr. Susanne Ihsen von der TU München über Fragestellungen und Ergebnisse des Projektes. Außerdem werden parallel laufende, moderierte Workshops angeboten: So beschäftigt sich Professorin Dr. rer.nat. Martina Schraudner von der TU Berlin mit dem Thema "Best practice für Integration von heterogenen Studiengruppen" und Professor Dr. Peter Gritzmann, Vizepräsident für Studium und Lehre der TU München referiert über "Best practice für den Übergang Schule-Hochschule".
Bei Interesse an einer Teilnahme an der Abschlusstagung des Projektes "Spurensuche!" sollte die Anmeldung online auf dem Portal der Technischen Universität München erfolgen. Weitere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Download.