Europäische Kommission startet 5-Jahres-Strategie zur Ankurbelung der digitalen Wirtschaft
Die Kommission verabschiedete am 01.06.05 die Initiative "i2010: Europäische Informationsgesellschaft 2010", um Wachstum und Beschäftigung in der Informationsgesellschaft und der Medienindustrie zu fördern. "i2010" ist eine umfassende Strategie, mit der sämtliche politischen Instrumente der Gemeinschaft modernisiert und eingesetzt werden sollen, um den weiteren Ausbau der digitalen Wirtschaft voranzubringen: Rechtsvorschriften, Forschung und Partnerschaften mit der Industrie. Die Kommission wird insbesondere Breitbandnetze unterstützen, die Sicherheit und Schnelligkeit sowie reichhaltige und vielfältige Inhalte in Europa bieten.
In ihrer i2010-Initiative nennt die Kommission drei politische Schwerpunkte:
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Schaffung eines offenen und wettbewerbsfähigen EU-Binnenmarkts für die Dienste der Informationsgesellschaft und der Medien.
- Erhöhung der EU-Investitionen in die Forschung auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf 80 %
- Förderung einer Informationsgesellschaft, die alle Menschen einbezieht. Um die Lücke zu schließen zwischen denen, die die Informationsgesellschaft nutzen können und denen, die noch keinen Zugang haben, wird die Kommission einen Aktionsplan für elektronische, bürgernahe Behördendienste vorschlagen.
Drei IKT-Vorreiterinitiativen auf dem Gebiet 'Lebensqualität' - Technologien für eine alternde Bevölkerung, intelligentere, sicherere, und sauberere Fahrzeuge, sowie digitale Bibliotheken, über die alle Zugang zu Multimedia und zur multilingualen europäischen Kultur haben (2007), sowie Maßnahmen zur Überwindung der geographischen und gesellschaftlichen Unterschiede, die in eine europäische Initiative für die digitale Integration münden werden (2008).
Weitere Informationen zur i2010 können unter der angegebenen Webseite abgerufen werden.