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Eine Benchmarkingstudie des AbI-Projektes zeigt, dass mit Hilfe der Verordnung erste Erfolge in Bezug auf barrierefreie Webseiten erzielt wurden. Viele Bundesbehörden haben sich in den vergangenen Monaten angestrengt und große Fortschritte in diese Richtung gemacht. Trotzdem wird es noch dauern, bis im Internet alle Hürden für Menschen mit Behinderungen beseitigt sind. Vor allem Länder, Städte und Gemeinden müssen ihre Angebote barrierefrei machen.
Um diesen Prozess zu beschleunigen, haben sich 25 Organisationen dem AbI-Projekt angeschlossen. Das Aktionsbündnis unterstützt aktiv die Umsetzung einer umfassenden Barrierefreiheit im Internet. Seine Partner haben seit Inkrafttreten der BITV im Jahre 2002 mehrere hundert Internetpräsenzen getestet, Anbieter beraten sowie Schulungen und Events organisiert. "Die Nachfrage in der Öffentlichkeit ist durch die neue Gesetzgebung merklich größer geworden", stellt Detlef Girke vom AbI-Partner Barrierefrei informieren und kommunizieren (BIK) fest. "Wir freuen uns über die Fortschritte bei den Bundes-Seiten", sagt Franz-Josef Hanke vom Abi-Partner Arbeitskreis barrierefreies Internet e.V. (AKBI). "Doch vor allem bei den privaten Anbietern gibt es noch zu viele Barrieren, die in naher Zukunft aus dem Weg geräumt werden müssen."
Für die bevorstehende Urlaubszeit haben AbI-Experten in eigener Sache - also Menschen mit Behinderungen - Angebote von Verkehrsverbünden und Urlaubsanbietern geprüft "Da bleibt man vielleicht doch besser zu Hause", resümiert Stephan Berninger von Web for All und AbI-Mitglied. Es sei mehr als schade, wenn Teilhabe und Lebensqualität auf der einen Seite und Kunden und Umsatz auf der anderen Seite auf der Strecke blieben.