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Erkki Liikanen, Kommissar der Europäischen Kommission, fordert in seiner Rede auf der "eGovernment Conference 2003" eine Berücksichtigung weiterer Dienste.
In einem Schwerpunkt seiner Rede widmete sich der Kommissar dem Thema "Teilhabe behinderter Menschen und
personalisierte Dienste". Er wies dabei darauf hin, dass moderne Informationstechniken Informationen für alle
leichter zugänglich machen, dass aber nicht jeder einen Computer nutzen kann oder möchte.
Öffentliche Dienste sollten daher auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung gestellt werden wie PCs, Television,
mobilen Terminals und anderen öffentlich zugänglichen Zugangspunkten. Herr Liikanen
weist darauf hin, dass der "eEurope Action Plan 2005" diesem Punkt gerecht zu werden
versucht.
Mit diesem Aktionsplan wird auch europaweit ein Weg eingeschlagen, den die deutsche Bundesregierung mit der
BITV gewählt hat, da nicht nur
barrierefreie Internetseiten, sondern allgemeiner barrierefreie Informationstechnik gefordert wird.
Der Aktionsplan 2005 sieht unter anderem vor, ein günstiges Umfeld zur Entwicklung von neuen Diensten und zum
Aufbau von Infrastrukturen für private Investitionen zu schaffen. Hiermit würden möglicherweise auch bisher in
Deutschland nicht so weit verbreitete Techniken und Dienste wie Internetzugang über Digitalfernsehen gefördert
werden.
Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.