Im Rahmen des diesjährigen Reha-Forums in Düsseldorf diskutierten Vertreter des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik mit städtischen Internetmachern und dem Publikum. Obwohl alle grundsätzlich für Barrierefreiheit plädieren, bleiben doch im Detail einige Meinungsverschiedenheiten. Insbesondere wird von öffentlichen Web-Machern immer wieder die Idee der "Extraseite" für Behinderte propagiert. Diese ist jedoch als Alternative zum eigentlichen Internetangebot eindeutig nicht barrierefrei im Sinne der Bundesverordnung
BITV.
Einig war man sich dagegen darin, dass eine Internetseite ihren eigentlichen Zweck gut erfüllen soll, natürlich und gerade auch bei barrierefreier Umsetzung. Auch aus dem Publikum kamen hierzu gute Hinweise. Man ging auseinander mit dem Hilfsangebot von
AbI an die Ersteller und dem Hinweis, sich doch die
guten Beispiele auf den verschiedenen Informationsseiten genau anzusehen.
Anmerkung: In vielen Bundesländern werden in Kürze auch die virtuellen Rathäuser durch Landesgesetze zur barrierefreien Gestaltung verpflichtet. Also sollten die Städte und Gemeinden möglichst sofort damit anfangen, um so viel Zeit und vor allem auch Geld einzusparen.