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Automatischer Service ‚RoboBraille’ vereinfacht die Umwandlung in Brailleschrift
Quelle: BBC News
Das Projekt RoboBraille lief in Dänemark an und untersteht mittlerweile einem Konsortium von fünf europäischen Partnern wie dem Royal National College of the Blind in England und weiteren Organisationen aus Irland, Italien, Portugal und Zypern.
Vor zwei bis drei Jahren kamen wir zu dem Schluss, dass es für den Durchschnittsnutzer zu kompliziert ist, Braille zu produzieren', erklärte Lars Balieu Christensen, Betreiber einer Firma technischer Hilfsmittel und Vorsitzender des Konsortiums. Er entschied zusammen mit einem Kollegen, dass dieser Prozess einfacher gestaltet werden müsste.
Die Nutzer des Service ‚RoboBraille’ können ihre Textdokumente verschiedenen Formaten (plain text, rtf, HTML oder als Word Dokument) per E-Mail an den Anbieter senden. Nach wenigen Minuten erhalten sie ihr Dokument entweder als mp3-Audiodatei oder in einem elektronischen Braille-Format zurück. Dieses kann von einem Tast-Display mit in einer Reihe angeordneten Stiften, die sich erheben oder versenken, um die Braillebuchstaben abzubilden, gelesen werden oder an einen Braille-Drucker gesendet werden.
Wir wollten ein System aufsetzen, das gänzlich automatisiert ist. Der Nutzer muss für die Bedienung nicht mehr wissen, als eine E-Mail Adresse.'
Dieser Service befindet sich noch in der Testphase und soll nächstes Jahr vollständig implementiert werden. RoboBraille wird Privatpersonen und gemeinnützigen Organisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
Mehr erfahren Sie unter:
http://www.robobraille.org
Im Angebot der SDC seit 30.10.07 (sbe)
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